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Deviousness |
the only thing i'd have to say is there's slightly too much shading around the eyes, but still amazing!!!!!
Anders, als CaleighUnkraut, würde ich das Ergebnis daher weniger als Studie, sondern vielmehr als das Ergebnis einer persönlichen Interpretation bezeichnen - was natürlich eine gleichermaßen legitime Form der Umsetzung ist.
Da sind jetzt speziell um die Nase herum die Farblobs vermalt, die Nase auch ein bisschen vergrößert, wie auch die Augen, um näher an der Fotovorlage zu sein.
Aber ganz ehrlich gesagt find ich persönlich, dass es danach irgendwie nicht "richtiger" aussieht und für mich zumindest absolut nichts essentielles zum Erkennwert beiträgt, hm... Mag damit zusammenhängen, dass ich mit dem "Original" ziemlich zufrieden war, für den Zeitaufwand, ohne Raster oder Skizze usw. und das Gesicht imo eigentlich sehr gut getroffen hatte - klar, Detailabweichung definitiv vorhanden.
Möglicherweise muss da erstmal noch mehr Zeit verstreichen; der Punkt, an dem ich es beendet hatte, war der Punkt, wo es mir halt ganz gut gefiel und alles weitere dann ja gerne das gefürchtete Rumdoktoren wird, mit dem man eigentlich am Ende mehr kaputt macht, weil man anfängt akribisch jedes noch so kleine Detail einfangen zu wollen, und am Ende doch kein Schuh draus wird.
Ganz so richtig hinhauen kann es an dem Punkt wohl eh nicht, da der Kopf in der Fotovorlage auch perspektivisch mehr geneigt ist, glaube ich.
Naja, danke trotzdem für deinen Input! (Sorry, wenn ich hier etwas kritikumempfänglich klingen sollte xD)
Übrigens ist es keineswegs so, dass deutlich mehr Zeit investiert werden muss, um das zuvor genannte zu erreichen. Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings, dass man als Zeichner dazu tendiert, Formen schnell einfangen zu wollen und dabei gerne die genaue Formengebung vernachässigt. Vieles wird in etwa so abgebildet, wie es gesehen wird - nicht jedoch so, wie es tatsächlich in Erscheinung tritt. Es ist ganz interessant, festzustellen, mit welcher Anstrengung die ersten Versuche einhergehen, Linien exakt nach einem Vorbild zu formen. Hat man sich aber erst daran gewöhnt, geht derlei mit der Zeit immer schneller von der Hand.
Lange Rede, kurzer Sinn: Zunächst möchte ich an dieser Stelle betonen, wie sehr ich deine Arbeit (und vor allem den Fortschritt, den du in den vergangenen Jahren verzeichnen konntest) schätze. Digitales Illustrieren liegt dir offenkundig sehr, darüber muss man nich diskutieren. Alles andere ist Ansichtssache. Die Einen werden meinen, dass zu große Genauigkeit einem Bild schadet, andere wiederum möglicherweise in eine ähnliche Richtung tendieren, wie ich.
Nebenbei, zur Klarifizierung - mit "mehr Zeit verstreichen" meinte ich nicht Arbeitszeit am Bild, sondern "es muss vielleicht noch mehr Zeit verstreichen, bis ich die gleiche Abweichung sehe", denn man tendiert ja als Macher dazu, erst nach und nach viele der kleineren und größeren Macken zu erkennen. (Wär also möglich, dass meine Reaktion in 2 Monaten "Au backe, ja. Punkt." gewesen sein würde, hehe)
Ich denke mal, der Grund, warum ich lang und breit drauf eingehe, ist wohl wirklich die Frage: "Sehen wir beide das gleiche?" (wozu du ja effektiv schon sagst, dass die Antwort "Nein!" ist), aber ich frag mich einfach, WIE SEHR meine Perspektive dabei
a) von den eigenen akzeptierten Einschränkungen gefärbt ist (darunter zB "Ich weiss dass ich digital das ohne saubere Vorskizze nicht auf Anhieb exakt durch das Hin und Hergezoome hinkriege, da mir automatisch die Orientierung etwas flöten geht" und
b) davon geprägt ist, wie die dargestellte Figur und die in der Serie gesehene Figur in meiner Vorstellung zusammen kleben - denn ich hatte durchaus zwischendurch Gedankengänge ala "Hey, so sieht sie tatsächlich sogar ein bisschen mehr wie die Schauspielerin, die in der Serie ihre Mutter spielt, aus - passt!".
Insofern hast du am Ende wahrscheinlich doch recht, dass da *wesentlich* mehr Interpretation reinmischt, als mir so zuerst auf Anhieb bewusst war.
(Der erste Impuls war natürlich "Upps!" und daher der Korrekturversuch, bei dem sich allerdings auf meiner Seite keine größere Zufriedenheit mit dem Endprodukt eingestellt hat - was bei weitem ja nicht grundsätzlich so ist, ganz oft sind es ja diese letzten paar Kleinigkeiten, die nicht stimmen, und auf die man hingeweisen werden muss, daher war's nen Versuch wert.)